In der Nacht zu Donnerstag ist es in Krefeld zu einem großen Einsatz der Feuerwehr gekommen. Gegen 0.40 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem metallverarbeitenden Betrieb im Bruchfeld alarmiert.
Dort war die Rohrleitung einer Absaugeeinrichtung eines Schmelzofens in Flammen aufgegangen. Die Flammen hatten laut Krefelder Feuerwehr auch schon auf einen Teil der Fassade übergegriffen.
Das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte konnte ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern. Trotzdem stellte sich die Nachkontrolle der Rohrleitung als schwierig dar. Nach dem Einsatz wurde der Betrieb durch die Feuerwehr noch auf mögliche giftige Dämpfe kontrolliert um eine Gefährdung der Mitarbeiter auszuschließen.
Am 19. Dezember war es bereits zu einem Brand bei dem Betrieb in Linn gekommen. Eine Filteranlage, die die Abluft des Unternehmens reinigt, hatte gebrannt. Zum aktuellen Feuer bestehe offenbar kein Zusammenhang, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr unserer Redaktion. Es habe zwei unterschiedliche Ursachen gegeben. Die Firma sei nun gehalten, „ihre Abläufe zu überprüfen“.