Es wird Zeit für ein Signal. Eine Verjüngung muss her. Der vakante Parteivorsitz kam überraschend. Da ist der SPD kein Vorwurf zu machen. Aber in Sachen Fraktionsvorstand müssen die Weichen gestellt werden. Ein Wechsel an der Spitze ist unvermeidlich.
Das hat nichts mit Königsmord zu tun. Die 62-jährige Ursula Schlößer hat der Partei treu gedient. Das kann sie auch weiterhin als Ratsmitglied tun. Doch den Vorsitz sollte sie abgeben, es gar nicht erst zur Kampfabstimmung kommen lassen. Denn auch, wenn der 35-jährige Alexander Schumacher auf WZ-Anfrage mit „Kein Kommentar“ antwortet: Er steht bereit. Und dieses Signal braucht die SPD.