Zuvor hatten Medien darüber berichtet.
An seiner Stelle sollen jetzt die Vernehmungsbeamten, die mit dem 18-Jährigen aus Gelsenkirchen gesprochen haben, gehört werden. Der junge Mann soll von einem in Celle mitangeklagten türkischen Reisebüroinhaber aus Duisburg radikal-islamisch indoktriniert und später in das Abu-Walaa-Netzwerk gelangt sein.
Der 18-Jährige hatte eine Bombe vor der Tür eines Sikh-Tempels in Essen platziert und war im März zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte sich aus der Haft heraus bei den Behörden zunächst mit dem Wunsch gemeldet, zu den in Celle angeklagten mutmaßlichen Terrordrahtziehern auszusagen.
Vor mehr als eineinhalb Jahren waren Abu Walaa und vier seiner möglichen Gefolgsleute verhaftet worden. Dem Iraker wird vorgeworfen, IS-Kämpfer vor allem im Ruhrgebiet und in Niedersachsen rekrutiert zu haben. Der Prozess läuft seit zehn Monaten.