Nikolaussonntag: Tausende kamen

Die Händler in Osterath, Lank-Latum und Büderich waren zufrieden. Besucher erfreuten sich an „Stroopwafel“ und Handgemachtem.

Meerbusch. Der achte Meerbuscher „Nikolaus-Sonntag“: Tausende Meerbuscher und Gäste von außerhalb flanierten am Sonntag über die Nikolausmärkte in Lank-Latum und Osterath und die Büdericher Winterwelt. Besonders das gute Wetter am Vormittag sorgte für hohen Zulauf. Die Einzelhändler, die beim verkaufsoffenen Sonntag mitmachten, waren in allen drei Stadtteilen durchweg zufrieden.

„Der Nikolaussonntag ist auch eine Werbeaktion für den Einzelhandel vor Ort“, sagte Markus Kitz, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Rund um Lank-Latum“. Für Simona Libner vom Modegeschäft „Fräulein“ ist der Nikolaussonntag „einer der wichtigsten Tage vor Weihnachten“. Auf dem Lanker Nikolausmarkt gab es zur Stärkung Glühwein, Bratwürstchen oder niederländische „Stroopwafel“. An Ständen wurden unter anderem Filzprodukte oder gehäkelte Mützen angeboten.

Auch die Osterather Händler zogen ein positives Fazit. Veronika Hoppe-Naundorf, Vorsitzende des Werbe-Interessen-Ringes, sagte: „Es geht weniger darum, Masse zu verkaufen, als um die Präsenz.“ Sie stand am Stand von „Hoppe, der kreative Blumenhof“. Hoppe-Naundorf fertigte aus Draht und Triebspitzen kleine Tannenbäume an. „Es ist kein Hexenwerk, dafür aber selbst gemacht.“

Ein paar Häuser weiter schaute Tanja Stockhausen aus ihrer Schmuckgalerie auf den vollen Kirchplatz: „Das ganze Dorf ist auf den Beinen.“ Schmuck sei weiterhin ein beliebtes Geschenk für Heiligabend.

Auch von Büchern können die Meerbuscher nicht genug bekommen: „Sobald wir öffneten, kamen Kunden zum Stöbern herein“, sagte Julia Grün von „Mrs. Books“. Über ständigen Kundenkontakt im Spielwaren- und Fahrradgeschäft „Mous“ freute sich Karola Finke: „Vorhin habe ich sogar Probefahrten mit E-Bikes gemacht.“ Bei der Parfümerie „Wolff“ bereitet man sich auf die kommenden Wochen vor. Robert Wolff sagte: „Das Weihnachtsgeschäft wird von Tag zu Tag wilder.“