Wuppertal. Keine andere Baustelle in den vergangenen Jahren war dermaßen umstritten wie die am Alten Markt. Während viele Wuppertaler in Leserbriefen das Erscheinungsbild des "Bunkers" nach wie vor kritisieren und das Thema am 15. Mai auch wieder die Bezirksvertretung Barmen beschäftigt, mahnt Bezirksvorsteher Gerd Zarges (CDU) nach den erbitterten Diskussionen der vergangenen Wochen im Gespräch mit der WZ zu Besonnenheit: "Auch wenn viele Kritikpunkte der Bürger sicherlich nachvollziehbar sind, sollten wir erst einmal abwarten, bis das Gebäude komplett fertig ist."
Sie bemängeln neben der aktuellen "Bunker"-Optik vor allem, dass der Schwebebahnhof vom Barmer Stadtplatz aus nicht mehr zu sehen ist. Ihm als Investor das Erfüllen städtischer Bauvorgaben vorzuwerfen, treffe in jeder Hinsicht den Falschen, sagt Krämer. Mit der Stadtverwaltung selbst arbeite er nach wie vor "sehr gut" zusammen und bemühe sich in diesem Rahmen um die "bestmögliche Lösung für den Alten Markt".