Ab 18 Uhr können sich Wuppertaler in der Gesamtschule Barmen ein Bild davon machen, was die Stadt für den Lärmschutz tun kann. Lärmkarten werden ebenso erörtert wie Grundlagen der Akustik. Dabei geht es auch um die Frage, ob Bäume und Sträucher vor Lärm schützen — oder nicht.
Beim Forum haben Anwohner die Möglichkeit, Probleme zu schildern und damit Einfluss auf Prioritätenlisten zu nehmen, wie Frank Meyer, bei der Stadt Dezernent für Bauen, Verkehr und Umwelt, im Gespräch mit der WZ erklärt. Klar sei aber auch, dass Investitionen in Lärmschutz mit der Kassenlage stehen und fallen. So wird der lärmoptimierte Asphalt (LOA) für die Briller und die Cronenberger Straße aus Restmitteln des Konjunkturprogramms II finanziert. Auf diesem Weg verfügt die Stadt über zwei Teststrecken, auf denen sich der Asphalt im Alltag bewähren kann. Im Gegensatz zur A 46 kommt hier nicht offenporiger, sondern polymerverstärkter Asphalt zum Einsatz.