Versuche der Barmer Bezirksvertretung, einen Kompromiss im Sinne der Bürger zu erarbeiten, werden barsch abgelehnt. Das zeugt von einem Demokratieverständnis der Stadt, das vermutlich ebenfalls 31 Jahre alt ist.
Die Aussage vom Kämmerer Johannes Slawig (CDU), dass die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze weit vor den Interessen der Anwohner steht, lässt zumindest an Eindeutigkeit nichts vermissen. Für eine Stadt, die ihren Einwohnern gerade erhebliche Belastungen und Steuererhöhungen zumutet, ist das eine gewagte Aussage. Wenn Wuppertal in Zukunft mehr Menschen anlocken soll, sollte eine andere Art des Umgangs mit den Einwohnern herrschen.