Damit zählt die Stadt Wuppertal weiterhin zu den Risikogebieten in Deutschland.
In der vergangenen Woche gab es in Wuppertal an 71 Schulen einen oder mehrere bestätigte Coronafälle. Aus 16 Kitas wurden neue Fälle gemeldet sowie aus 40 Alten- und Behinderteneinrichtungen. „Wer testet, der sieht auch mehr. Es zeigt aber, wie weit verbreitet das Virus ist“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Kühn. Dass sich die Bundesregierung so klar in Sachen Impfstoff positioniert hat, sieht Stefan Kühn als deutliches Zeichen dafür, „dass der Impfstoff zeitnah kommt und wirksam ist“. Die Regierung gehe da kein Risiko ein. Er werde sich auf jeden Fall impfen lassen.
„Alte, Kranke, Behinderte, Beschäftigte in Krankenhäusern und Arztpraxen sowie in Pflegeberufen werden zunächst geimpft, aber es geschieht in jedem Fall auf freiwilliger Basis“, so Stefan Kühn.
Bis Mitte Dezember muss die Stadt ein Impfzentrum einrichten, in dem Impfstoffe mit Temperaturen von minus 70 Grad gelagert werden können. Geeignet als Standort wäre die Uni-Halle. Laut Stefan Kühn soll die Entscheidung, wo rund 200 000 Wuppertaler in den kommenden Monaten zweimal geimpft werden, aber erst am Mittwoch in der Sitzung des Krisenstabs fallen. ab