Kulturinteressierte erhalten die Möglichkeit, sich aktiv zu engagieren. Auf der anderen Seite kann sich die Stadtspitze dem möglichen Vorwurf entziehen, über die Köpfe der Bürger hinweg nur eigene Vorstellungen zu diskutieren. Damit der Aufruf zum offenen Diskurs keine Alibifunktion hat, liegt es nun an den Wuppertalern, die Einladung auch anzunehmen. Zu beschönigen gibt es dabei nichts. Fest steht: Die Bühnen können auf Dauer nicht zwei Häuser finanzieren. Je früher ein neues Nutzungskonzept für das Schauspielhaus gefunden wird, umso besser ist es.
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