Entscheidend für "Leben" an Plätzen sind die Nutzungen, die sie umgeben. Sie werden zu toten Plätzen, wenn nicht Cafés oder Geschäfte die Umgebung beleben. Diese Erkenntnis ist nicht neu. In Barmen ist die Rechnung nicht aufgegangen: Statt eines Ortes für flanierende Genießer ist die Wupperöffnung eher zu einem Treff der Heimatlosen geworden.
Aber die Stadt in die Pflicht zu nehmen, ist nur eine Seite der Medaille. Deshalb an alle Wuppertaler: Räumt die Hinterhöfe und ungenutzten Hallen auf und macht sie öffentlich zugänglich. Es muss ihn doch noch geben, den alten Wuppertaler Pioniergeist, der unkonventionell das Leben an den Fluss zurückbringt.