Die Frau ist bereits als Zeugin gehört worden. Dabei hatte sie bestritten, dass Zschäpe ihre Identität mit ihrem Wissen oder Einverständnis genutzt habe.
Der Mann gehörte früher zum harten Kern der Neonaziszene in Sachsen und Thüringen. Er gründete mehrere Kameradschaften, organisierte Veranstaltungen und Konzerte und war bei den militanten „Hammerskins“ aktiv. Inzwischen ist er nach eigenem Bekunden ausgestiegen.
Die rechtsextreme Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ hat laut Anklage zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und zahlreiche Banküberfälle begangen. Das Motiv soll Hass auf Zuwanderer und den Staat gewesen sein.