Wer aussteigen wolle, müsse dafür die ganzen Konsequenzen tragen: „Man muss damit rechnen, dass der Vertragspartner Schadensersatzforderungen stellt“, so Ramsauer.
Er habe keinen Kompromiss angeboten, als er betonte, dass der Ausbau der Schnellbahnstrecke Wendlingen-Ulm auch ohne die Verlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs unter die Erde möglich sei. Ramsauer forderte die künftige grün-rote Regierung in Baden-Württemberg auf, beim Projekt nun Farbe zu bekennen. Die dortige SPD hat sich für Stuttgart 21 ausgesprochen, die Grünen dagegen; beide strebten vor der Wahl eine Volksabstimmung über das Milliarden-Vorhaben an.