Der Plan der Stadt, in den 20 Zelten auf einem Sportplatz übergangsweise Asylbewerber unterzubringen, war auf heftige Kritik gestoßen. Statt Zelten brauche es eine Willkommenskultur für verfolgte Menschen, sagte Wolf-Dieter Just vom Duisburger Flüchtlingsrat, der die Unterschriftensammlung initiiert hat.
Die Zeltstadt war als Notlösung eingerichtet worden, weil aufgrund steigender Asylbewerberzahlen andere Möglichkeiten erschöpft waren. Bislang mussten jedoch noch niemand dort einziehen. Die Stadt arbeite gemeinsam mit der zuständigen Bezirksregierung an Lösungen, um die Unterbringung in den Zelten weiterhin zu vermeiden, sagte eine Sprecherin der Stadt.