Das sei „Motivationsspritze“ und zugleich Anlass, „umso konzentrierter an unserer politischen Substanz zu arbeiten“.
Die Liberalen hätten auch in der Euro- und Flüchtlingskrise ihre innere Haltung bewahrt. Sie seien nicht der Versuchung erlegen, in Richtung „Eurohasser“ oder Rechtspopulisten abzudriften, betonte Lindner, der zugleich Bundes- und NRW-Landesvorsitzender der FDP ist. Der 37-Jährige bewirbt sich in Bielefeld um eine weitere Amtszeit als Vorsitzender des größten FDP-Landesverbands.

Landesparteitag der NRW-FDP
Zu Beginn gedachte der Parteitag der gestorbenen FDP-Politiker Hans-Dietrich Genscher und Guido Westerwelle. Mit dem früheren Außenminister und Vizekanzler Genscher habe das Land einen „großen Staatsmann“ und eine „liberale Ikone“ verloren, sein Vermächtnis sei „bleibender Maßstab“, betonte Lindner. Die zehn Jahre unter dem Bundesvorsitzenden Westerwelle hätten zu den erfolgreichsten der FDP gehört.