Die 43-Jährige war vor ihrer Berufung zur Staatssekretärin im Sommer 2010 Geschäftsführerin einer DITIB-Begegnungsstätte. In dieser Zeit sollen laut Verdacht der Staatsanwaltschaft für einen Beschäftigten die Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt worden sein.
Die FDP-Opposition forderte die Landesregierung auf, alles zu tun, um die Vorwürfe gegen die Staatssekretarin zügig und umfassend aufzuklären. Kaykin hatte bereits am Wochenende eine Anwaltskanzlei beauftragt.
Im vergangenen November hatte sich bereits der Integrationsausschuss des Düsseldorfer Landtags mit entsprechenden Vorwürfen gegen Kaykin beschäftigt. Die SPD hatte damals von einer Diffamierungskampagne gegen ihre Staatssekretärin gesprochen. Auch NRW-Sozialminister Guntram Schneider (SPD) stellte sich hinter sie.