Ihre nordrhein-westfälischeKollegin Svenja Schulze (SPD) begrüßte die Entscheidung. Der Islam inNordrhein-Westfalen bekomme damit eine wissenschaftliche Heimat,betonte Schulze.Außer in Münster werden Islam-Studiengänge auch in Tübingen und Osnabrück eingerichtet.
An den Instituten sollen erstmals muslimische Geistliche für Deutschland komplett an staatlichen Hochschulen ausgebildet werden. Der Entscheidung war ein bundesweiter Wettbewerb vorausgegangen, bei dem die Universität Münster als einzige nordrhein-westfälische Hochschulen ihren Hut in den Ring geworfen hatte.Das Land NRW werde sich zu gleichen Teilen mit Bund und Universität an der Anschubfinanzierung beteiligen, so Schulze. In Nordrhein-Westfalen leben nach Schätzungen eine Million Menschen mit islamischer Glaubensüberzeugung.