Den Zusammenhang zwischen Musik und Sprachgefühl untersuchten die Wissenschaftler des DIW mit Daten des sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Der Fokus lag dabei auf 17-Jährige, die mindestens seit ihrem achten Lebensjahr ein Instrument spielen. Zum Vergleich zogen die Forscher Jugendliche heran, die Sport trieben, Theater spielten oder tanzten.
Die Tests zeigten, dass die 17-jährigen Musiker vor allem sprachlich im Vorteil sind - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Auf ihr mathematisches Können hatte der Musikunterricht dagegen keinen Einfluss: Bei Rechenaufgaben schnitten die Jugendlichen nicht besser ab als ihre Altersgenossen.