Vor einer Ferienfreizeit spielen Eltern mit ihrem Kind am besten Situationen durch, die ihm Angst machen. „Das geht zum Beispiel gut am Abendbrottisch, etwa wenn sich das Kind vorstellt, es bekommt nachts Angst“, sagt Friedhelm Güthoff vom Deutschen Kinderschutzbund in Wuppertal. In einem ersten Schritt könne die Familie überlegen, an wen sich das Kind wenden könne - zum Beispiel an einen Betreuer. Am besten kenne es diese Person vor der Abreise nicht nur mit Namen, sondern auch mit Gesicht.
Im Rollenspiel mit den Eltern kann das Kind dann Sätze üben, mit denen es um Hilfe bitten kann - etwa „Gestern Abend habe ich mich alleine gefühlt, kannst du mir helfen?“ oder einfach „Mir geht es nicht so gut, ich brauche dich mal“.