Pro Jahr seien bis zu 14 000 Erwachsene unter 50 Jahre und 300 Kinder betroffen. Häufig würden solche Fälle nicht oder zu spät bemerkt.
Die Schlaganfall-Hilfe wurde 1993 vom Aufsichtsratsmitglied des Bertelsmann-Konzerns, Liz Mohn, gründet. Jeder Bürger solle die Anzeichen der Erkrankung kennen, sagte Mohn. Dazu gehören etwa Seh- und Sprachstörungen.
Nach einem Schlaganfall müssten sich Betroffene möglichst schnell behandeln lassen, sagte der Vorstand der Berliner Charité, Karl Max Einhäupl, der die Stiftung berät.