Tränende Hundeaugen sollten Besitzer vom Tierarzt abklären lassen. „Vor allem, wenn das Tränensekret nicht wässerig, sondern gelblich ist“, erklärt Tina Hölscher, Tierärztin bei der Aktion Tier. Gefährlich sei es auch, wenn nur ein Auge tränt. Denn dahinter könnte eine Verletzung der Hornhaut stecken.
Meist werden Entzündungen am Auge mit Tropfen oder Augensalbe behandelt. Dazu sollte der Kopf des Hundes gut fixiert werden, so dass das Präparat in den Bindehautsack geträufelt werden kann. Wichtig ist, die Behandlung konsequent fortzusetzen. Das Medikament muss dreimal täglich über fünf Tage angewendet werden, um die Keime abzutöten.