Lindner warf der rot-grünen Landesregierung die systematische Benachteiligung des Gymnasiums vor. An den Gymnasien gebe es wegen der Streichung von Lehrerstellen einen strukturellen Unterrichtsauffall.
Schulministerin Löhrmann widersprach dem Vorwurf entschieden. Die Landesregierung behandele alle Schulen gleich. Bei den Ausgaben für die Gymnasien stehe NRW im Vergleich der Bundesländer auf dem dritten Platz. Lindners Behauptung von der Benachteiligung der Gymnasien sei eine „Mär“. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) verwies auf die Einstellung von zusätzlich 7000 Lehrern.
Eineinhalb Wochen vor der NRW-Landtagswahl präsentierten sich in dem 105-minütigen Schlagabtausch am Donnerstagabend die Spitzenkandidaten von SPD, CDU, Grünen, FDP, Piraten, Linken und AfD. dpa