Trifft Ribéry, können die Bayern nicht verlieren

Mönchengladbach (dpa) - Seit dem 1. Juli 2007 inspiriert Franck Ribéry die Offensive des Rekordmeisters und geht für die Bayern auf Torejagd - als absolut verlässliche Größe: Trifft er, können die Münchner augenscheinlich nicht verlieren.

Immer dann, wenn ihm ein Tor gelingt, bleiben die Bayern unbesiegt. Das ist mittlerweile in 46 Bundesligaspielen mit Ribéry-Treffern so gewesen. Ertrag: 44 Siege, zwei Unentschieden.

In Mönchengladbach setzte sich die Serie fort, obwohl es zwischendurch nicht so aussah. Denn erstmals in ihrer Erstligahistorie mussten die Bayern binnen der zehn Anfangsminuten drei Gegentore hinnehmen. Da hat man es sich „für fünf Minuten schwer gemacht“, befand Ribéry in Verkennung der wahren Zeitumstände.

Egal. Denn später kam er ins Rollen. Sein 2:3 war das Signal: Mit Ribéry-Toren verliert man nicht. Und das 3:3 war für die Augenzeugen ein Augenschmaus: Mit links drosch er eine Flanke von Philipp Lahm so schön ins Netz, dass die Formulierung vom „Traumtor“ fast untertrieben schien. Ribéry, dessen Bundesliga-Gesamtbilanz nach dieser Saison 156 Einsätze und 53 Treffer aufweist, blieb bescheiden. Er habe eben „sehr gut getroffen“ in jener 53. Minute. Ribéry: „Das ist gut für mich und die ganze Mannschaft.“ Wohl wahr!