In 41:38,3 Minuten verwies Northug den Russen Maxim Wylegschanin mit 1,4 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritter wurde der Kasache Alexej Poltoranin mit einem Rückstand von 3,4 Sekunden. Die deutschen Läufer verbesserten sich im Vergleich zu den ersten beiden Rennen. Jens Filbrich aus Frankenhain belegte Platz 19, Tim Tscharnke kam als 20. ins Ziel.
„Die Rückstände sind größer, als wir das erwartet hatten. Trotzdem gab es besonders am Sonntag durch einige Athleten die Kampfansage, die ich erhofft hatte. Wir hatten sehr hart trainiert und brauchen die Wettkämpfe, um Stehvermögen und Wettkampfhärte zu bekommen. In der Beziehung haben wir sehr viel mitgenommen“, kommentierte Bundestrainer Frank Ullrich die Leistungen der Männer.
Für übermäßige Kritik ist es noch zu früh. Schließlich haben besonders die drei „Alten“ Filbrich, Tobias Angerer (Vachendorf) und Axel Teichmann (Bad Lobenstein) einen anderen Saisonaufbau, konzentrieren sich auf bestimmte Wettbewerbe und wollen dort den WM-Ernstfall proben. Wann und wo das sein wird, wissen nur die Athleten selbst.