Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) denReferenzkurs noch auf 1,4470 (Montag: 1,4434) Dollar festgesetzt. Der Dollarkostete damit 0,6911 (0,6928) Euro.
Die Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank nannte eine "breitangelegte Dollar-Schwäche" als Hauptursache für die Kursgewinne des Euro.Außerdem habe der Euro bei 1,45 Dollar offenbar eine wichtige Marke imOptionshandel erreicht und damit weitere Zukäufe der Investoren ausgelöst. Inden kommenden Handelstagen dürften Daten aus der größten Volkswirtschaft derWelt stärker im Fokus der Anleger stehen, sagte Praefcke. Allerdings müssten dieUS-Daten "schon sehr positiv ausfallen, um das Bild an den Devisenmärkten zudrehen." Sollten aber beispielsweise die Umsätze im amerikanischen Einzelhandelam Mittwoch überraschend schwach ausfallen, dann könne der Euro durchaus nochweiter zulegen.