Viele Erwartungen sind bisher leider nicht erfüllt worden“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“.
„Die Regierungskoalition bleibt deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück, vor allem vor dem Hintergrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung.“ CDU, CSU und FDP müssten „zu mehr Einigkeit und Geschlossenheit“ finden.
Hundt wandte sich entschieden gegen die Steuersenkungspläne der Koalition. „Der Schuldenabbau muss eindeutig Priorität haben. Ich sehe keinen Spielraum für größere Steuersenkungen vor der nächsten Bundestagswahl“, betonte er. „Es wäre unsinnig, jetzt Flickschusterei zu betreiben. Mini-Entlastungen helfen niemandem.“