Das sogenannte Schür-Ösen-Gefäß stammte nach Angaben des Außenamts aus einer Raubgrabung und war zusammen mit anderen Kulturgütern an der deutsch-schweizerischen Grenze in einem Lastwagen entdeckt worden.
Einige Stücke hatte Deutschland bereits vor zwei Jahren zurückerstattet. Bei dem jetzigen Gefäß musste zunächst das Landgericht Freiburg Ägypten zur Eigentümerin erklären. Es handelt sich um ein Gebrauchsgeschirr, das seinen Namen den seitlichen Ösen zum Durchziehen einer Trageschnur verdankt.