Regisseur Guy Joosten und sein Bühnenbildner Alfons Flores schufen eine Palastkulisse, die einerseits die Macht des Herrschers Filippo II. zum Ausdruck bringt, aber gleichzeitig die Unsicherheit aufgrund ständiger Kontrolle durch die Inquisition erfahrbar werden lässt. Zu den magischen Momenten gehört die Konfrontation zwischen König Philipp und dem fundamentalistischen Großinquisitor..
Leider wirkt die Personenregie nicht immer so geglückt wie an dieser Stelle des Stücks. Adrian Sâmpetrean (Bassbariton) als König gehört in der neuen Produktion zu den Sängern mit der stärksten sängerischen und darstellerischen Überzeugungskraft. Aufführungen: 22. und 27. Februar, 19.30 Uhr, sowie 3. und 19. März, 19.30 Uhr, 6. März, 15 Uhr,13. März, 18.30 Uhr. (wall)