Tischtennis: Borussia schaut nach vorn

Düsseldorf. Am Tag danach bemüht sich Borussia-Manager Andreas Preuß, das 1:3 in der Deutschen Tischtennis-Liga beim 1.FC Saarbrücken herunterzuspielen: "Saarbrücken war ein Quäntchen besser und hat verdient gewonnen." Trainer Dirk Wagner stimmt zu: "Es ist nie schön zu verlieren, aber unser Spiel des Jahres findet am Freitagabend gegen Roskilde statt.

Da wäre eine Niederlage viel schmerzhafter." Das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League (am Freitag, 19 Uhr, Tischtenniszentrum) hat damit höheren Stellenwert.

Für Roskilde werden Oh Sang Eun und ein vermutlich genesener Spitzenspieler Michael Maze spielen. Das 3:2 aus dem Hinspiel mit einem Satzverhältnis von 12:10 ist für Borussia nur ein dünnes Polster. "Ob Maze spielt oder nicht, ist egal. Wir müssen uns darauf konzentrieren, selbst die beste Leistung abzuliefern", sagt Wagner. Dafür sollen am Freitag die Borussen Timo Boll, Christian Süß und Seiya Kishikawa sorgen.

Außerdem kann am Freitag der Heimvorteil bei Borussia greifen. Deshalb wird das Duell des Titelverteidigers gegen den Mitfavoriten in der noch nicht fertig modernisierten Halle des Tischtenniszentrums ausgetragen, die dann höchstens 800 Zuschauer fasst. "Wir wollen unseren Stallgeruch. Das ist der Wunsch der Mannschaft", sagt Preuß. Das DTTL-Duell gegen den Tabellenführer TTC Fulda war vorab an Ausrichter TTC Hagen vergeben worden und findet am Sonntag in der Phoenixhalle statt (14 Uhr). m.g.