Bereits am Wochenende hatten sich die beiden großen NRW-Flughäfen ähnlich geäußert. Der Düsseldorfer Flughafenchef, Thomas Schnalke, hatte zuvor noch befürchtet, dass die angekündigte Personaldecke von Kötter nicht ausreichen könnte.
Rund 261 000 Passagiere hatten den Angaben zufolge von Freitag bis Sonntag den Flughafen Düsseldorf genutzt, in Köln/Bonn waren es laut Kötter etwa 136 000. Rund 200 zusätzliche Mitarbeiter seien zusätzlich im Dienst gewesen, hieß es. Im vergangenen Jahr war es wegen langer Wartezeiten aufgrund von zu wenig Sicherheitspersonal bei den Kontrollen zu Handgreiflichkeiten zwischen den Fluggästen gekommen.
Die Gewerkschaft Verdi kritisierte, dass der reibungslose Ablauf vor allem auf Kosten der Mitarbeiter gegangen sei. „Eine Entlastung der Mitarbeiter ist ausgeblieben“, sagte Gewerkschaftssekretär Özay Tarim der Deutschen Presse-Agentur. Er bemängelte vor allem zu kurze Pausen während der Schicht. Kötter-Chef Lange wies die Kritik zurück: „Es ist genau anders herum“, teilte er mit. „Die Personalverstärkungen zahlen sich nicht allein für die Fluggäste, sondern ganz klar auch für unsere eigenen Beschäftigten aus.“