Es ist wohl kaum jemand so lange dabei wie sie. „Ich bin seit 1952 jeden Renntag im Stadtwald“, sagt die 84-Jährige. „Nur einmal war ich krank. Bei mir gibt es Kaffee, Kuchen oder Brötchen auf Kosten des Rennclubs. Ab und zu essen die Jockeys zwischen den Rennen auch etwas“, berichtet sie und lächelt. Sie müsse nur gucken, dass alles läuft, ihre Ohren seien „stets geschlossen“.
Auf der schönen Krefelder Rennbahn sei der Betrieb angenehm und ein wenig intim. Sie hat den Vergleich, denn die 84-Jährige betreut auch die Menschen im Vip-Bereich des Grafenberger Rennvereins in Düsseldorf. „Düsseldorf ist etwas größer“, erklärt Lange.
Zwischen den Renntagen trifft sie sich mit ihren Freundinnen im Theater oder beim Gesellschaftsspiel. „Langeweile kommt bei mir nicht auf.“ cf