Der Beschluss zum Verkauf der Edelstahl- und weiterer Konzernsparten soll am kommenden Freitag vom Aufsichtsrat genehmigt werden.
Der ehemalige Siemens-Manager Hiesinger gilt als eher technologieaffin. Trotzdem hatte Clemens Iller, Vorstandsvorsitzender von Thyssen-Krupp Nirosta, noch im Dezember im Gespräch mit der WZ auf die Wertschätzung des neuen Chefs für das Stahlgeschäft verwiesen.
Ebenfalls im Dezember war die Verlagerung der Produktion in Düsseldorf-Benrath nach Krefeld beschlossen worden.
Nach Darstellung von Thyssen-Krupp soll der Edelstahlsparte durch die Trennung vom Mutterkonzern auch eine mögliche Partnerschaft mit einem der Wettbewerber ermöglicht werden.