Dass die Europäische Union Menschen vor zu viel Straßenlärm schützen will, weil Lärm erwiesener Maßen zu gesundheitlichen Schäden führen kann, ist gut und richtig. Aber dann müssen auch in den Ländern die Voraussetzungen geschaffen werden, damit entsprechende Maßnahmen umgesetzt, also finanziert werden können. Die Wülfrather, an deren Wohnungen Tag für Tag Tausende von Autos und Lastwagen vorbeifahren, werden vermutlich noch viele Jahre mit dem Straßenlärm leben müssen.
Die Politik muss zeigen, dass sie sich tatsächlich für die Bürger einsetzt. Allein über den Lärmaktionsplan zu diskutieren, hilft niemandem. Es müssen endlich auch mal Taten folgen. Es wird höchste Zeit.