"Der Fall ist aber derzeit klinisch unkompliziert", sagt Martina Kruß.
Die Frau wird in einem Krefelder Krankenhaus versorgt. Darüber hinaus gebe es im Kreis Viersen vier EHEC-Verdachtsfälle. Drei von ihnen werden in Kliniken außerhalb des Kreisgebietes behandelt.
Bei der vierten Person handelt es sich um eine Viersenerin, bei der am Donnerstag die ersten EHEC-Anzeichen im Kreis Viersen festgestellt worden waren; die 50-Jährige liegt in einem Viersener Krankenhaus. Martina Kruß: "Der Patientin geht es nach wie vor relativ gut."
Bei den drei weiteren Verdachtsfällen könnte bei einem Willicher auch eine schwere Darminfektion vorliegen, das so genannte HUS (Hämolytisch-Urämische Syndrom). "Über den klinischen Zustand des 30-Jährigen ist derzeit keine weitere Aussage möglich", so Martina Kruß.
Die beiden restlichen Verdachtsfälle seien gegenwärtig "unkompliziert": Sowohl der Zustand einer 45-Jährigen Tönisvorster als auch einer 74-Jährigen Viersenerin sei "stabil", so die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.
Der Verdacht liegt nahe, dass sich die Personen im Norden infiziert haben. Martina Kruß: "Lediglich bei einem Krankheitsfall vermutet man eine Ansteckung im Kreisgebiet."