Manche seien beschädigt, alle anderen würden derzeit ausgewertet. Ob sich der gesuchte Datenträger darunter befindet, ist dem Sprecher zufolge noch ungewiss. Die Ermittlungen richteten sich gegen einen JVA-Bediensteten und mehrere Gefangene.
Den Stick wollte ein JVA-Mitarbeiter Ende Juni mit nach Hause nehmen, verlor ihn aber auf dem Parkplatz - er geriet ausgerechnet in die Hände eines Gefangenen. Laut JVA-Leitung sind auf dem Stick Beurteilungen über etwa 80 Vollzugsbeamte zu Leistung und Befähigung, deren Namen und Geburtsdatum gespeichert, bei wenigen auch Wohnort und Telefonnummer. Der Mitarbeiter - er hatte sich selbst angezeigt - ist JVA-Leiterin Renate Gaddum zufolge „derzeit nicht im Dienst“. Es gebe keine Hinweise, dass die Daten missbraucht worden seien.