Meerbuschs neuer Website online Übersicht auf der Stadt-Homepage

Meerbusch · Die neue Website Meerbuschs soll nicht nur moderner und besser strukturiert sein. Auch Bürgerservices sind nun einfacher erreichbar. Was die neue Seite bietet und was noch kommen soll.

Niklas Loerper (v.l.) von der Abteilung Chief Digital Officer der Stadt, Beigeordnete Bettina Scholten, Bürgermeister Christian Bommers und Chief Digital Officer Manfred Dohmen präsentieren die neue Homepage.

Foto: Stadt Meerbusch

Wer seit dieser Woche die Website der Stadt aufruft, findet eine grunderneuerte Aufmachung. Die Homepage wurde in den vergangenen Monaten neu aufgesetzt, in der Fachsprache spricht man von einem Relaunch. Die neue Seite soll dabei nicht nur modern aussehen, sondern auch funktional sein und neue Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für Touristen bereithalten.

Für die Nutzung mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets wurde die Seite optimiert. Dies sei die häufigere Nutzungsvariante, erklärt die Stadt. Die bisherige Aufmachung der Website war in die Jahre gekommen. An die neuen Nutzungsgewohnheiten und vermehrten digitalen Angebote etwa im Bürgerservice war sie nicht angepasst. Die Aachener Agentur „Giftgrün“ hat das digitale Gerüst für die neue Website gebaut.

Zu Beginn der Arbeiten hatte sie den Zustand der alten Homepage als wenig intuitiv und teils unübersichtlich beschrieben. Weil die alte Seite immer weiter gewachsen war, fehlte es an Struktur. Auch das Contentmanagement-System, über das Inhalte der Seite eingepflegt und verwaltet werden, brauchte eine Generalüberholung.

Die neue Website soll nun mehr Übersicht bieten und ordnet alle Inhalte in fünf Oberkategorien. Wie bei jeder Änderung könnten die Nutzer anfangs ein wenig Zeit zur Umorientierung benötigen. Die bisher am stärksten nachgefragten Inhalte stammen laut Stadtsprecher David Burkhardt aus dem Bereich „Bürgerservice“. Die Dienstleistungen sind dabei sowohl auf der Startseite als auch im eigenen Menüpunkt zu finden. Neu ist dabei, dass konkrete Anliegen formuliert werden: Wo vorher nur Stichworte standen, ist heute zum Beispiel „Ich möchte eine Meldebescheinigung beantragen“ oder „Ich möchte einen Mangel melden“ zu lesen. Das vereinfacht die Suche in Verwaltungsfragen.

In den jeweiligen Untermenüs geben fortan Piktogramme einen direkten Überblick. Statt in einer langen Liste sind die Auswahlmöglichkeiten übersichtlicher in einem Raster angeordnet. Bei den Bürgerservices gibt es eine Schnittstelle zum Kommunalportal. Hier bekommen Bürger detaillierte Infos zu allen Services der Stadt. Zwischen dem Portal und der neuen Website können Nutzer hin und her wechseln.

Bei „Aktuelles“ gibt es Nachrichten aus der Stadt und auch einen Veranstaltungskalender. Hier sind neben städtischen Terminen auch einige Aktionen von Vereinen zu finden.

Unter der Kategorie „Leben in Meerbusch“ finden Bürger die verschiedenen Themenbereiche von Bildung über Kultur, Sport und Mobilität bis hin zu Steuern und Friedhöfen. In den Untermenüs hat die Stadt relevante Informationen und Dokumente zusammengefasst. Auch Informationen zu Sehenswürdigkeiten, den Partnerstädten und dem Stadtgebiet sind hier verortet.

Geo-Portal bietet verschiedene Luftaufnahmen und Daten

An dieser Stelle und auch auf der Startseite kommen Nutzer auf das Geo-Portal des Rhein-Kreises Neuss. Dort sind in einer Stadtkarte nicht nur Luftaufnahmen, sondern auch zahlreiche Daten, etwa zu Flurstücken, Wasserschutzzonen oder Bebauungsplänen hinterlegt.

Informationen zur Stadtverwaltung oder zum Stadtrat und seiner Arbeit finden sich unter „Politik und Verwaltung“. Die letzte Oberkategorie „Wirtschaft“ ist neu: Hier sind unter anderem das Magazin der Wirtschaftsförderung und ein Überblick über die Gewerbegebiete zu sehen. Auch über Fördermöglichkeiten und den Breitbandausbau gibt es Informationen.

„Die Navigation wurde übersichtlicher, die Suchfunktion dank KI-Unterstützung umfassender und schneller“, fasst Bürgermeister Christian Bommers zusammen. „Hier haben unsere Abteilung ‚Chief Digital Officer‘ und das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gute Arbeit geleistet“, findet er. Nachdem die Agentur die Seite neu aufgesetzt hat, musste die Verwaltung Inhalte von rund 400 Seiten übertragen und aktualisieren.

„Wie ihre Vorgängerinnen wird auch die neue Webseite stetig ausgebaut“, sagt Burkhardt. Zeitnah soll auch eine Übersetzung der Inhalte in andere Sprachen möglich sein. Angedacht ist zudem ein Chatbot, der bei der Recherche oder Suche nach bestimmten Funktionen hilft. Auch eine Verkehrsplattform soll integriert werden. Das Angebot soll dann live die aktuelle Verkehrssituation auf den Straßen, Live-Fahrpläne des ÖPNV und Standorte von Ladesäulen anzeigen.