Auch eine Versöhnung mit der CDU hält Jaschinsky nach wie vor für möglich. Für den 6. Juni sei ein Gespräch mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Jürgen Hardt anberaumt, sagte er gestern. „Dem werden wir uns nicht verschließen.“ Heute soll es allerdings zunächst um die Inhalte der Fraktionsarbeit gehen. Das Wichtigste dabei, so Jaschinsky: „Wir wollen auf keinen Fall unseren Oberbürgermeister beschädigen.“ fl
CDU-Rebellen wollen auf Geld verzichten
Wuppertal. Die neue Ratsfraktion der Christlich Demokratischen Bürger (CDB) trifft sich heute zu ihrer ersten Sitzung. Dabei wollen die neun CDU-Rebellen auch über Geld reden: Wie CDB-Mitglied Dirk Jaschinsky gestern auf Nachfrage mitteilte, will die Fraktion die ihr zustehenden 200.000 Euro an städtischen Zuschüssen nicht in voller Höhe in Anspruch nehmen: „Wir wollen nur die 90.000 Euro, die die CDU-Fraktion durch unseren Austritt eingespart hat.“ Damit reagiert die CDB-Fraktion auch auf öffentliche Kritik über die Kosten der Fraktionsspaltung.
30.05.2011
, 12:24 Uhr