Das war weder Hennes Weisweiler und Udo Lattek mit Barca noch Jupp Heynckes mit Real gelungen. Entsprechend überwältigt war der 48-Jährige: "Das war wie ein Happy-End in einem Hollywoodfilm." Schuster, der mit Barcelona (1985) und Real (1989 und 1990) dreimal Meister war, steht seit dem zweiten Spieltag an erster Stelle der Primera Division, von Fifa-Präsident Sepp Blatter als "beste Liga der Welt" geadelt.
Reals 2:1 bei CA Osasuna bedeutete bereits drei Spieltage vor Ende der Meisterschaft den 31. Titel für die "Königlichen". Nach dem Schlusspfiff strömten 50000 Spanier in der Metropole zum Cibeles-Brunnen, um Schuster und die Seinen zu feiern. "Marca" wollte frühmorgens sogar 500000 Fans gezählt haben, als Real-Kapitän Raul der Muttergöttin Kybele den Real-Schal um den tönernen Hals legte. 120 Millionen Euro hatte Real investiert. Ausruhen kann sich Schuster aber nicht. Nun muss er die Champions League gewinnen.