Laut Statut müssen sich die Preisträger „besondere Verdienste um die Verständigung und Zusammenarbeit der Völker und Länder Mitteleuropas erworben haben“. Vor Seehofer hatten bereits mehrere andere Ministerpräsidenten des Freistaats die Auszeichnung der Vertriebenenorganisation erhalten.
Bereits am Samstag hatte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) beim Pfingsttreffen der Sudetendeutschen betont, dass der Freistaat sich weiterhin für einen bundesweiten Gedenktag für Heimatvertriebene einsetzen werde. Seehofer hatte vor wenigen Tagen angekündigt, dass es in Bayern erstmals im September 2014 solch einen Erinnerungstag geben wird.