Die Personalausgaben machten inzwischen 40 Prozent des Landesetats aus. Nordrhein-Westfalen hatte - wie mehrere andere Bundesländer auch - die im Frühjahr 2013 ausgehandelte 5,6-prozentige Tariferhöhung für die Landesangestellten nur mit erheblichen Abschlägen auf den Beamtenbereich übertragen. Beamte des höheren Dienstes gingen vollständig leer aus.
Nur Hamburg und Bayern hatten die Tariferhöhung zeit- und deckungsgleich auch auf die Beamtenbesoldung übertragen. Das von den Beamtenorganisationen angestrebte Normenkontrollverfahren vor dem Landesverfassungsgericht wolle er in Ruhe abwarten, sagte Walter-Borjans. „Wir wollen den Beamten nicht an's Leder“, sagte der Finanzminister. Einsprüchen und einer rechtlichen Überprüfung der Besoldungspraxis werde man „keine Steine in den Weg legen“.