Die „Bild“ hatte zuerst berichtet.
Der renommierte Düsseldorfer Rechtsextremismusforscher Alexander Häusler sieht keinen Anlass, von „Verzicht“ zu sprechen. Tatsächlich sei Pro NRW mit dem Erstarken der AfD die Wählerbasis weggebrochen, stellte Häusler in Düsseldorf fest. „Ich sehe das eher als eine Art Verzweiflungsaufruf, um noch irgendwo eine politische Überlebenschance zu haben. Sollte sich die AfD nicht zerstreiten, sondern sich längerfristig in der Parteienlandschaft verankern, wäre es das Ende von solchen Parteien wie Pro NRW.“ Ihre politische Agenda sei nahezu vollständig kopiert worden.
Nach Erkenntnissen des Landesverfassungsschutzes hat Pro NRW etwa 800 Anhänger. Bei der Landtagswahl 2012 spielte die Partei keine Rolle. dpa