Kontraproduktiv sei es aber, wenn Erwachsene das Aufräumen selbst übernehmen, erläutert die Zeitschrift „Kinder“. Etwas kreatives Chaos schadet dem Nachwuchs aber nicht. Eltern sollten es deshalb vermeiden, Kindern ihr eigenes Ordnungssystem aufzudrücken. Die Regel „Erst die eine Sache wegräumen, dann die nächste auspacken“ blockiere die Kleinen oft. Beschriftete oder mit Fotos versehene Kisten erleichterten meist das Aufräumen. Regale und Schränke sollten so niedrig angebracht werden, dass sie von Kindern erreicht werden können.
Bevor das Durcheinander im Kinderzimmer beseitigt wird, sollten Jungen und Mädchen ihr Spiel beenden dürfen. Eine Viertelstunde Zeit reicht aus, bevor das Aufräumen losgeht.