Die mit dem IgG-Test im Blut nachgewiesenen IgG- und IgG4-Antikörper seien eine normale Reaktion auf bestimmte Lebensmittelbestandteile und deshalb ein häufiges Testresultat - auch bei gesunden Menschen. Die IgG-Bestimmung habe aber keinen diagnostischen Wert.
Gesunde würden dennoch aufgrund solcher „dubiosen IgG-Tests“ völlig unnötig auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten. Zwar vermuten rund 20 Prozent der Bevölkerung Kleine-Tebbe zufolge bei sich eine Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel, aber nur bei 2 Prozent werde eine Allergie nachgewiesen. Ein IgG-Test zum Nachweis einer Nahrungsmittelallergie sei daher Geldverschwendung.