Sitzung der Bezirksvertretung 6 Auslauf für Hunde und Sicherheit für Schulkinder

Düsseldorf · In der nächsten Sitzung geht es auch um die Umsetzung von Tempo 30 auf dem Mörsenbroicher Weg.

Ein Hundeauslauf wie im Kittelbachpark ist für Rath gewünscht.

Foto: Julia Brabeck

(hal) An diesem Mittwoch, 17 Uhr, tagt die Bezirksvertretung 6 (zuständig für Rath, Unterrath, Lichtenbroich und Mörsenbroich) in der Bezirksverwaltungsstelle an der Münsterstraße 519. Die Sitzung ist öffentlich. Die Unterlagen können vorab online eingesehen werden unter: www.duesseldorf.de/Medienportal/
sitzungen.html. Das steht unter anderem auf der Tagesordnung:

Parkplätze Am Ende der Westfalenstraße, hinter dem ehemaligen Rather Bahnhof, der seit 2013 als Moschee genutzt wird, sollen weitere 13 Stellplätze entstehen. Über einen Bauantrag muss die Bezirksvertretung abstimmen. Zwei der Plätze werden für Menschen mit Behinderung eingeplant. Die Zufahrt erfolgt von der Westfalenstraße über das östlich der Moschee gelegene Grundstück. Um die neuen Parkplätze erreichen zu können, werden die bestehenden Stellplätze neu angeordnet. Die Verwaltung geht davon aus, dass die angespannte Parksituation durch die neuen Parkplätze besser wird. Für das Bauvorhaben müssen keine satzungsgeschützten Bäume gefällt werden. Vier neue Bäume werden gepflanzt.

Tempo 30 Eine Anfrage der SPD-Fraktion beschäftigt sich mit Tempo 30 auf dem Mörsenbroicher Weg. So wird die Verwaltung gebeten, zu berichten, wann die vom Ordnungs- und Verkehrsausschuss beschlossene Maßnahme umgesetzt wird. Der Beschluss sei bereits ein halbes Jahr her, „passiert ist seitdem scheinbar nichts, die Schulwegsituation bleibt“, erklären die Anfragesteller. „Bei all jenen, die nicht auf das viel thematisierte Elterntaxi zurückgreifen wollen (oder können), schwingt bei jedem Schulweg die Sorge mit, ob die Kinder wohlbehalten die beiden Grundschulen, die in der direkten Nähe des Mörsenbroicher Weg liegen, erreichen.“

Hundeauslaufplatz Jörg Graf, Mitglied der SPD-Fraktion stellt den Antrag, dass die Verwaltung prüfen soll, ob die Einrichtung einer Hundeauslauffläche zwischen Ekkehardstraße und Herdecker Straße möglich sei. Den Rundweg würden viele Hundebesitzer und -besitzerinnen nutzen. „Allerdings haben sie hier keinerlei Möglichkeit, ihre Vierbeiner auch mal frei rennen und spielen zu lassen. Um auch den vierbeinigen Bewohnern unseres Stadtbezirks gerechter zu werden, sollte hier ein abgezäunter Bereich als Hundefreilauf zur Verfügung gestellt werden, inklusive Hundekot- /Entsorgungsinfrastruktur“, sagt Graf.

(hal )