Gemeint ist das Stück vom Carlsplatz bis zur Hafenstraße.
In der Vergangenheit hatte es immer wieder ein großes Theater um das Projekt Altstadtpflaster gegeben. Schon nach kurzer Zeit zeigten sich am Pflaster an der Hafen- sowie Berger Straße Macken. Es fehlten Ecken, Kanten waren abgebrochen. Und auch die Steine an der Bolkerstraße in Sichtweise des Rathauses fingen an zu bröckeln. Dort waren nicht nur Kanten abgebrochen, sondern auch Schleifspuren und Kerben zu erkennen. Gutachter mussten her, um zu prüfen, warum das Pflaster in der Altstadt so viele Sorgen bereitet — mit dem Schluss: Die Verlegefirma trägt die Schuld, sie hat falsches Fugenmaterial verwendet und muss deshalb nachbessern.
An der Berger Straße geschieht dies eben im nächsten Jahr. Derzeit wird an einem anderen Stück der Straße gearbeitet — und zwar auf der Gastromeile bis zum Uerige, da dort noch nicht gepflastert worden war. Anfang nächsten Jahres ist laut Blome auch der Platz am Dominikanerkloster an der Reihe. Der Bereich Mühlenstraße bis Andreasstraße werde hingegen erst im Zuge der Umgestaltung der Mühlenstraße in Angriff genommen, wenn dort die Hochbauvorhaben weiter fortgeschritten seien. Die Hunsrückstraße erhält einen neuen Belag, wenn die Wehrhahn-Linie in Betrieb geht und dort die Gleise entfallen. Die Kosten für den neuen Altstadt-Bodenbelag liegen bei 5,7 Million Euro. ads