Mit EX-Warngeräten stellten die Feuerwehrleute fest, dass in der Tiefgarage brennbare Gase mit Explosionsgefahr freigesetzt wurden. Mit weiteren Messungen wurde ermittelt, dass der Behälter eine Temperatur von ca. Minus 15 Grad Celsius hatte und dass eine chemische Reaktion in diesem ablief.
Aufgrund dieser Situation wurde die Alarmstufe auf eine ABC 3 Einsatz erhöht und weitere Rettungs- und Führungskräfte alarmiert. Des Weiteren wurde ein Fachberater der Werkfeuerwehr Henkel und das Amt für Umweltschutz zur Einsatzstelle alarmiert. Umgehend wurden die oberhalb der Tiefgarage liegenden Wohnungen von den Einsatzkräften der Feuerwehr geräumt.
Die Bewohner wurden während des Einsatzes im beheizten Grossraum-Krankentransportwagen untergebracht. Ein Trupp der Feuerwehr sicherte den Behälter und lagerte diesen in ein spezielles Auffangfass für Gefahrstoffe um. Damit konnte der Behälter sicher geborgen werden. Die Tiefgarage und die angrenzenden Gebäude wurden mittels verschiedener Überdruckbelüftern belüftet. Der Behälter wurde für das Umweltamt und die Polizei durch die Feuerwehr zu einer Spezialfirma verbracht. Dort soll der Inhalt in den nächsten Tagen genauer untersucht werden.