Keine elf Spieler, die alles geben, um sich gegen alle Widerstände zu wehren. Warum schafft es der Trainer nicht, diese Emotionen in den Spielern zu wecken? Die taktischen Konzepte können wir nun alle vergessen, jetzt geht es nur noch ums Überleben. Elf Kämpfer müssen auf dem Platz stehen, Rücksicht auf Namen und Verdienste sind fehl am Platze. Und es muss ein Zeichen gesetzt werden. Sonst verschluckt der Abstiegsstrudel die viel zu braven Fortunen, bevor sie es richtig gemerkt haben.
Die Vereinsführung muss den Spielern auch mal weh tun und ihnen ans Portemonnaie gehen. Der Liebesentzug der Fans reicht da wohl nicht. Insgesamt würde etwas mehr Demut gut tun. Denn Profifußball funktioniert auch ohne die Fortuna.