Die Zuhörer erwarteten einen gut informierten Verwaltungschef. Doch der musste sich oft in Allgemeinplätze retten. Er hatte sich einfach nicht gut vorbereitet, kannte oft nicht den letzten Stand der Dinge. Möglicherweise verzichtete er auf Dezernenten, weil sie in der Regel kein SPD-Parteibuch haben.
Er war sich aber auch nicht klar darüber, was er mit der Veranstaltung wollte. Sie wirkte wie eine reine Selbstdarstellung. Er hörte nicht gut zu, fragte selten nach. Sobald Leute merken, dass sie mehr wissen als ihr Gegenüber, ist es mit dem Respekt dahin.