In der Halle, in der es im nächsten Jahr um die olympischen Medaillen gehen soll, traf Aline Focken im Achtelfinale auf Malin Johanna Mattsson (Schweden). Gegen die starke Schwedin leistete sich die Krefelderin gleich zu Beginn ein Unachtsamkeit und musste sich nach zwei Runden geschlagen geben (0:4, 0:1).
Da Mattsson allerdings nicht nur ins Finale einzog, sondern auch das Turnier gewinnen konnte, kam Focken noch über die Hoffnungsrunde ins kleine Finale um Platz drei. Dort konnte sich die Krefelderin gegen die Fünfte der Europameisterschaft, Laura Skujina (Lettland), durchsetzen. Dabei musste Focken noch die erste Runde abgeben, ehe die 20-Jährige den Kampf drehen konnte (0:2, 1:0, 1:0) und doch noch den dritten Platz errang. „Das Ergebnis ist eine große Hausnummer“, freut sich ihr Vater und persönliche Trainer Georg Focken. „Das Turnier hat gezeigt, dass Aline eigentlich gegen alle mithalten kann. Nun wissen wir genau, wo wir im Training den Hebel ansetzen müssen.“ kw