Beim traditionellen Vogelschuss am Montagabend blieb die Liste der Anwärter nämlich leer.
„Das Amt ist ja auch mit einigen Kosten verbunden“, erklärt sich Schmitz die ausgebliebenen Bewerbungen. „Als König oder Königin der Schützen muss man Kleider kaufen oder die ganze Gesellschaft verköstigen“, erklärt er.
Als Konsequenz auf die enttäuschende Erfahrung — auch das Festzelt an der Hafelsstraße blieb mit rund 200 Gästen recht leer — solle auf der nächsten Mitgliederversammlung über einen neuen Rhythmus bei der Königsfindung nachgedacht werden, so Schmitz. „Alle drei Jahre könnte genügen“, so sein Vorschlag. Bei anderen Krefelder Schützengesellschaften sei das längst üblich. ihi