Dass Wulff „mit außerordentlichem Druck“ versucht habe, Journalisten von einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung abzubringen, bringe das Fass zum Überlaufen, sagte Priggen. „Es gibt eigentlich nur noch eine Konsequenz: Aus meiner Sicht sollte Herr Wulff zurücktreten und den Weg freimachen für jemand Neues.“
Priggen gehörte im Juni 2010 zu den 133 Wahlmännern und -frauen aus NRW, die in der Bundesversammlung den Bundespräsidenten mitgewählt hatten. SPD und Grüne hatten damals Wulffs Gegenkandidaten Joachim Gauck unterstützt.